Virtuelle Festplatte mounten

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Virtuelle Festplatte mounten

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Setup mit mehreren VMs

Nützliches

Ergänzungen und Nachträge

Virtuelle Festplatte mounten

Daran denken: Zum Mounten muss man ‚root‘ sein oder über entsprechende Rechte verfügen.

Zunächst sieht man nach, welches Format vorliegt:

qemu-img info platte.img

Bei Bedarf konvertiert man die virtuelle Platte ins RAW-Format:

qemu-img convert platte.img -O raw platte.raw.img

Dann kann man nachsehen, wie die virtuelle Festplatte partitioniert ist:

fdisk -lu platte.raw.img

ergibt beispielsweise

Disk foo: 10.7 GB, 10737418240 bytes
255 heads, 63 sectors/track, 1305 cylinders, total 20971520 sectors
Units = sectors of 1 * 512 = 512 bytes
Sector size (logical/physical): 512 bytes / 512 bytes
I/O size (minimum/optimal): 512 bytes / 512 bytes
Disk identifier: 0x0002c42a

Device Boot    Start         End      Blocks   Id  System
foo1   *          63    19984859     9992398+  83  Linux
foo2        19984860    20964824      489982+   5  Extended
foo5        19984923    20964824      489951   82  Linux swap / Solaris

-l ist das bekannte „list“. Die Option -u bewirkt, dass als Einheiten Sektoren angezeigt werden.

Bei welchem Sektor eine Partition beginnt, steht in der Spalte „start“ der Ausgabe von fdisk. Den hier stehenden Wert multipliziert man mit der Sektorgröße und gibt das Ergebnis als Option beim Mounten an:

mount platte.raw.img /media/temp -o loop,offset=32156 -t ext3

Mit -o gibt man dem Mount-Befehl Optionen auf den Weg – auf -t folgt die Angabe, welches Dateisystem sich auf der betreffenden Partition befindet.

Wenn man sich das Ausrechnen des Offsets sparen möchte, kann man die Shell rechnen lassen:

mount platte.raw.img /media/temp -o loop,offset=$((512*63))

Wer virtuelle Partitionen mounten möchte, ohne sie konvertieren zu müssen, kann das nach Installation des Pakets kpartx und Laden des Moduls nbd (modprobe nbd). Wie das geht, steht im letzten Abschnitt.

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