Virtuelle Festplatte erstellen

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Virtuelle Festplatte erstellen

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Ins Netz

VM starten, Setup kontrollieren

Setup mit mehreren VMs

Nützliches

Ergänzungen und Nachträge

Virtuelle Festplatte erstellen

Qemu benötigt für seine Arbeit eine virtuelle Festplatte. Die virtuelle Festplatte ist eine Datei auf der Festplatte des Hosts der VM. Diese Datei kann in unterschiedlichen Formaten vorliegen.

Welches Format man wählt, ist zunächst egal, denn die virtuelle Festplatte kann bei Bedarf in ein anderes Format konvertiert werden. Details stehen in der Manpage von qemu-img.

Ich verwende bislang das RAW-Format, da ich das vor dem Mounten auf dem Host nicht konvertieren muss. Zwei Nachteile dieses Formats: Die Datei auf dem Host ist so groß wie beim Erzeugen angegeben und man kann keine Snapshots anfertigen (in einem Snapshot wird der aktuelle Stand einer virtuellen Maschine gespeichert, siehe Doku zum qemu-Monitor).

Möchte man, dass die Datei auf dem Host nur so groß ist, wie der auf der virtuellen Platte belegte Platz, kann man beispielsweise das VDI-Format einsetzen, das auch von Oracles Virtualbox verwendet wird. Möchte man Snapshots anfertigen können, nimmt man das QCOW- oder das QCOW2-Format.

Das Anlegen der (hier 10 GB großen) virtuellen Festplatte erledigt man zum Beispiel mit dem Befehl

qemu-img create -f raw platte.img 10G

Auf der Festplatte des Hosts befindet sich dann eine 10 Gigabyte große Datei mit dem Namen „platte.img“.

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